Auszug Newsletter 131: Aktuelles zum Dienstplanausschuss

Dienstplanausschuss revisited

In den letzten Monaten erreichten den Dienst-planausschuss (DPA) abermals zahlreiche Beschwerden von Assistent*innen, die aufgrund ihrer ungesicherten arbeitsvertraglichen Situation nicht auf ihr übliches Volumen an monatlichen Arbeitsstunden gelangten. Im April hatten wir eine Rekordanzahl an zu behandelnden Einzelfällen.

Viele der beschwerdeführenden Assistent*innen konnten mit Hilfe des DPA aktuelle Stundenausfälle durch eine finanzielle Absicherung auf das durch-schnittliche monatliche Stundenvolumen kompen-sieren.

Allerdings wurde auch deutlich, dass Stundenverluste häufig mit Erholungsurlaub aufgefangen wurden. Gleichzeitig besteht oftmals die Hoffnung, dass es sich im nächsten Monat mit den Arbeitsangeboten sicherlich bessern wird. Zahlreiche Beschwerden erreichen uns deshalb erst ein oder zwei oder sogar mehrere Monate später. Gelegentlich wird dabei auch die Hoffnung an den DPA herangetragen, Stundenverluste auch für vergangene Monate absichern zu können.

Tatsächlich bearbeitet der Dienstplanausschuss in der Regel jedoch Beschwerden, um Benachteiligungen im Rahmen der aktuellen Dienstplanung zu verhindern. Aus diesem Grund tagt der mit jeweils zwei Personen aus der Leitung und dem Betriebsrat besetzte Ausschuss für gewöhnlich am ersten Montag im laufenden Monat. So kann noch auf die Planung des aktuellen Monats Einfluss genommen und Benachteiligungen bezüglich des Arbeitsvolumens, der Lage und Verteilung der Arbeitszeit entgegengewirkt werden. Also: meldet euch bei uns, wenn ihr nicht auf eure Stunden kommt, und meldet euch vor allem auch rechtzeitig.

Weitere Informationen zum Dienstplanausschuss findet ihr hier:


Formel DPA – Der Dienstplanausschuss

Nachdem die Verhandlungen zur Einführung von Arbeitsverträgen mit garantiertem Stundenvolumen für Assistent*innen aufgrund der fehlenden Bereitschaft der Leitung gescheitert waren, haben wir vor gut drei Jahren eine Betriebsvereinbarung zur Dienstplanung abgeschlossen, deren zentraler Inhalt die Installation eines Dienstplanausschusses (DPA) ist [Weiter:]


Hilfe! Ich komme nicht auf meine Stunden!

Wir erhalten zur Zeit gehäuft Beschwerden, dass alteingesessene wie neu eingestellte Assistent*innen nicht auf den Arbeitsstundenumfang und damit nicht auf den Verdienst kommen, den sie zum Leben benötigen. Für solche Situationen, in denen Beschäftigten ihr Arbeitsvolumen wegbricht, hat der Betriebsrat über eine Betriebsvereinbarung einen Dienstplanausschuss eingerichtet. Hier kommen Leitung und Betriebsrat zusammen, um Lösungen im Einzelfall zu suchen. [Weiter:]


Wann, wo, wie und in welchem Umfang ich arbeite…

Unser Anliegen, die arbeitsvertragliche Situation der Assistent*innen zu verbessern, hat eine lange Geschichte. Unser Bemühen, dass das ideelle Konzept von ambulante dienste e.V. nicht wesentlich auf dem Rücken der Assistent*innen ausgetragen wird. Sprich, dass sie nicht das wirtschaftliche Risiko dafür individuell zu tragen haben. Andersrum: dass eine Tätigkeit als Assistent*in eben auch beinhaltet, über ein gesichertes Einkommen zu verfügen und auch ein gewisses Maß an Planungssicherheit zu haben. [Weiter:]


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